FAQ
Bestätigtes oder unbestätigtes Akkreditiv?
Bestätigung senkt Bank-/Länderrisiken; teurer, aber schnellerer Zahlungseingang.
Unterschied zwischen SBLC und Vertragserfüllungsbürgschaft?
SBLC ist eine Standby-Linie zahlbar bei Bedingungen; die Erfüllungsbürgschaft sichert die Vertragserfüllung.
Typische Laufzeiten für ein Akkreditiv?
2–4 Wochen für Setup und Bestätigung, je nach Bank/Land und Dokumentenkomplexität.
Wer trägt die Verantwortung für Dokumentenabweichungen?
Der Begünstigte muss LC-Bedingungen einhalten; der Emittent prüft. Ein Playbook senkt das Risiko.
Wie gehen Sie mit Risiko-/Sanktionsländern um?
Erweitertes KYC/AML, aktuelle Sanktionslisten und nur lizenzierte Partner in geeigneten Jurisdiktionen.
KYC/AML: Was decken Sie ab?
Richtlinien, Gegenparteien-Prüfungen, Zahlungsflüsse und operative Nachverfolgbarkeit.
Vertiefende FAQ
Bestätigtes oder unbestätigtes Akkreditiv – was ist besser?
Bestätigung reduziert Banken-/Länderrisiko und beschleunigt den Zahlungseingang; kostet mehr und erfordert die Bereitschaft der bestätigenden Bank.
Unterschied zwischen SBLC und Leistungsgarantie?
Eine SBLC ist eine Standby, zahlbar gegen Dokumente/Erklärung; eine Performance Bond sichert die Vertragserfüllung nach URDG 758.
Typische Timelines für ein Akkreditiv?
Setup und Bestätigung 2–4 Wochen; Versand und Präsentation gemäß Vertrag; Zahlung Sicht- oder Nachsicht wie im LC.
Wer trägt Dokumentenabweichungen?
Der Begünstigte muss LC‑Bedingungen einhalten; die Bank prüft. Playbook und Templates reduzieren das Risiko.
Wie Incoterms/LC‑Mismatch vermeiden?
Lieferklausel, Versicherungsverantwortung und geforderte Dokumente im LC‑Entwurf vor Emission abstimmen; BL/CI/COO konsistent halten.
Wichtigste Dokumente?
Bill of Lading, Commercial Invoice, Packing List, Certificate of Origin; ggf. Qualitäts-/Inspektionszertifikate.
Wie wählt man die eröffnende Bank?
Rating, Jurisdiktion, durchschnittliche Bestätigungszeiten, Kosten und Appetit der bestätigenden Bank in Ihren Märkten bewerten.
Welche Gebühren berücksichtigen (LC/SBLC)?
Advising, Confirmation, Negotiation/Payment, Amendment, Swift; bei SBLC zusätzlich Issuance/Availability und periodische Gebühren.
UCP 600, URDG 758 oder ISP98: wann gilt was?
UCP 600 für Dokumentenakkreditive; URDG 758 für Demand Guarantees; ISP98 für SBLC, sofern nicht anders vereinbart.
Wie gehen Sie mit Hochrisiko-/Sanktionsländern um?
Verstärktes KYC/AML, aktuelle Sanktionslisten, lizenzierte Partner und fallbezogene rechtliche/operative Bewertung.
Bieten Sie LC/Garantie-Trainings an?
Ja: Workshops zu UCP/URDG/ISP98, Dokumentensimulationen und operative Checks für Export/Finance/Logistik.
Welche SLA sind realistisch?
Kick‑off in 5 Arbeitstagen, erste Deliverables in 2–4 Wochen; spezifische SLA werden im Angebot vereinbart.