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FX für Exporteure: Was automatisieren

7 Min. Lesezeit 20. Jan. 2024

Automatisieren Sie Ihr FX-Risiko

Reduzieren Sie Fehler und Latenz mit klaren Regeln und Auto-Booking.

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FX-Automatisierung ist kein Trading, sondern operative Governance, die Margen schützt und Cashflows planbar macht.

1) Exposures und Prioritäten mappen

  • Transaktional: bestätigte oder sehr wahrscheinliche Aufträge.
  • Translation: Konsolidierung ausländischer Einheiten.
  • Ökonomisch: Einfluss auf Pricing und Wettbewerbsfähigkeit.
  • Owner und Confidence-Level je Flow definieren.

Mindestdaten für Automatisierung

  • Währung, Betrag und Fälligkeit je Auftrag.
  • Wahrscheinlichkeit (z. B. 90/70/50 %) und Zielmarge.
  • Datenquelle (ERP/CRM/Vertrag).
  • Gegenpartei und Land für Risikolimits.

2) Policy und operative Limits

  • Zulässige Instrumente (Forwards, NDFs, Optionen) und Einsatz definieren.
  • Schwellen für Auto-Hedging und Dual Approval.
  • Regeln zu Max-Tenor, Roll und Unwind.

3) Schlüsselautomatisierungen

  • Auto-Booking via ERP-Trigger (Auftrag bestätigt, Meilenstein).
  • Periodisches Multi-Währungs-Netting zur Volumen- und Kostensenkung.
  • Alerts bei Abweichungen zwischen Lieferung und Settlement.

4) Kontrollen, Reporting, Audit

  • Coverage-Ratio- und FX-P&L-Dashboards je Währung.
  • Vollständiger Audit Trail mit Logs und Freigaben.
  • Exception-Reports für Trades außerhalb der Policy.

30‑60‑90‑Roadmap

  • 30 Tage: minimale Policy + erste No‑Touch‑Forwards.
  • 60 Tage: ERP/CRM‑Automationen + Netting.
  • 90 Tage: erweitertes Reporting und Multi‑Country‑Governance.

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