Exatoshi.

Performancegarantien: 5 praktische Hinweise

6 Min. Lesezeit 25. Jan. 2024

Garantien ohne Überraschungen

Klare URDG/ISP98‑Texte, um Streitigkeiten und Verzögerungen zu reduzieren.

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Fünf praktische Tipps für Garantien, die bei Banken und Gegenparteien akzeptiert werden.

1) ICC‑Regeln: URDG 758 oder ISP98

  • Ruleset im Garantietext immer explizit nennen.
  • URDG 758 für Demand Guarantees; ISP98 für SBLCs.
  • Text mit dem Hauptvertrag abstimmen.

2) Messbare Inanspruchnahmebedingungen

  • Objektive Trigger verwenden (Datum, KPI, Zertifikat).
  • Vage Formulierungen oder nicht‑dokumentäre Bedingungen vermeiden.
  • Erforderliche Dokumente und Format klar definieren.

Empfohlene Mindestdokumente

  • Unterzeichnete Default‑Erklärung.
  • KPI/Test‑Nachweis oder Abnahmeprotokoll.
  • Vertragskopie + Klauselverweis.

3) Ablauf und Verlängerungen

  • Fixes Datum oder Ablaufereignis, nicht beides.
  • Verlängerungsklauseln mit klaren Fristen.
  • Letztes Vorlegedatum an die Logistik anpassen.

4) Anwendbares Recht und Gerichtsstand

  • Jurisdiktion wählen, die beide Parteien akzeptieren.
  • ICC/LCIA‑Schiedsverfahren bei internationalen Projekten prüfen.
  • Konsistenz mit dem Hauptvertrag sicherstellen.

5) Emittent und Bestätigung

  • Rating und Jurisdiktion passend zur Akzeptanz.
  • Kosten/Fees vor der Emission klären.
  • Bestätigung optional bei Bank‑/Länderrisiko.

Teure Fehler

  • Ruleset nicht angegeben.
  • Nicht‑dokumentäre Bedingungen.
  • Ablauf nicht mit dem Vertrag abgestimmt.
  • Emittent für den Begünstigten nicht akzeptabel.

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